SUBLILIUM SCHAFFER Verlag für Geschichte, Kunst & Buchkultur
SUBLILIUM SCHAFFERVerlag für Geschichte, Kunst & Buchkultur

Herzlich Willkommen!

 

Ich freue mich, Sie auf den Seiten von Sublilium Schaffer begrüßen zu dürfen. Sublilium ist ein junger Fachverlag, der

im Bereich kunst- und kulturhistorischer Themen publiziert.

 

Ganz bewusst arbeite ich mit dem Medium des gedruckten Buches für ein sinnvolles Buch- und Leseerlebnis in einer Qualität, wie ich sie selbst schätze: Und das ist das  Mindeste, was ich Ihnen bieten möchte.  

 

Es erwarten Sie nun Bücher mit interessanten Themen und es würde mich sehr freuen, wenn die eine oder andere Ausgabe den Weg in Ihre Bibliothek findet.

 

Mit herzlichen Grüßen 

Ihr Mag. Christopher Schaffer

 

IN VORBEREITUNG

Dagmar Probst

Die älteren Metopen von Foce del Sele

Ikonographische, stilistische und typologische Überlegungen

zum archaischen Bilderschmuck

 

Die älteren Metopen von Foce del Sele stellen seit ihrer Auffindung in der ersten Hälfte des 20. Jahr-hunderts die Forschung vor immer neue Fragen, die bislang  Anlass für einige Hypothesen waren. Diese betreffen sowohl den ursprünglichen Anbringungsort, die inhaltliche Deutung, die Zuweisung in ein Friesprogramm und ihre stilistische Einordnung. Das Heiligtum der Hera in Foce del Sele, welches circa 8,5 Kilometer nördlich von Paestum entfernt an der Mündung des Flusses Sele liegt, wurde im April 1934 von P. Zancani Montuoro und U. Zanotti Bianco entdeckt. Im Rahmen der Grabungen fand man 38 archaische Metopen und Metopenfragmente, die in jener Zeit entstanden sind, in welcher Paestum eine griechische Kolonie war. Die Metopen weisen allgemeine Charakteristika auf, die sie unabhängig von ihren Meistern mit individueller künstlerischer Handschrift gemeinsam auszeichnen. Die inhaltliche Deutung mancher Metopen von Foce del Sele ist fraglich und diese Unsicherheit resultiert einerseits daraus, dass die Komposition einen allgemeinen, in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendbaren Bildtypus zeigt, andererseits konnten bis dato einige gezeigte Szenen weder durch literarische Quellen noch durch Vergleich mit anderen Kunstwerken eindeutig verifiziert werden. Die Darstellungen mit szenischem Charakter, die dem Herakleszyklus, dem trojanischen Kreis und der Gruppe von Einzelmythen zugeordnet werden können, sind unterschiedlich gewichtet. Manche Handlungen werden auf einem Metopenfeld präsentiert, bei anderen lassen verbindende Gesten vermuten, dass die Geschichte durch zwei oder mehrere Bildfelder erzählt wird. Motivische und kompositorische Vergleiche fehlen unter den nicht sehr zahlreichen Metopen der früh- und hocharchaischen Zeit weitgehend. Es erscheint der richtige Ansatz, die Parallelen zu den Metopen von Foce del Sele in der Kleinkunst zu suchen, vor allem in Vasenbildern und Schildbändern, deren kompositorische Grundgegebenheiten mit den Metopen gut korrespondieren. Die Reliefplatten zeigen keine erkennbare Abhängigkeit von der Bildhauertradition einer bestimmten griechischen Kunstlandschaft und spiegeln eher den Stil kleinformatiger Vorlagen wider, welche eine zeitliche Einordnung in das dritte Viertel des 6. Jahrhunderts vor Christus vermuten lassen.

 

Das Publikationsprojekt, das auf der am Institut für Archäologie der Karl-Franzens-Universität Graz verfassten Diplomarbeit basiert, soll erstmals einen Überblick über die Genese der unterschiedlichen Forschungsansätze bis hin zu den in den letzten Jahren neuen Erkenntnissen durch Nachgrabungen über den Komplex des Heraions von Foce del Sele bieten. Den Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit den 38 archaischen Metopen aus Cilento-Sandstein, die trotz vieler Interpretationsversuche für die heutige archäologische Forschung noch immer ein ungelöstes Problem darstellen. Sie sollen im Rahmen der Publikation erstmalig in ihrer Gesamtheit aufgearbeitet, hinsichtlich ihrer Ikonographie analysiert und hinsichtlich ihres Stils untersucht sowie Vergleiche zu Werken aus der Kleinkunst aufgezeigt werden.

NEU ERSCHIENEN:

                  BIBLIOGRAFIE

Elisabeth Brenner (Hrsg.) :

Stift Rein

Geschichte – Kultur – Glaube

Sammelband der

Segmente – Schriften des Reiner Kreises 

 

19 x 27 cm cm, 560 Seiten mit 322 Farb-

und 202 Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 49,–

(zzgl. € 4,– für Porto und Verpackung)

 

Dieser bilderreiche Sammelband bietet einen einmalig vielseitigen Blick auf das Zisterzienserstift Rein bei Graz und ist das »Destillat«der Zeitschriftenreihe »Segmente«, die zwischen 1993 und 2014 vom »Reiner Kreis«initiiert und herausgegeben wurde. Die Autoren – Fachleute, Experten aus vielen Forschungsbereichen, Mönche und Freunde des  – haben interessante und kenntnisreiche Texte veröffentlicht.

Die Herausgeberin des Sammelbandes hat 72 Beiträge der Reihe ausgewählt, auf aktuellen Forschungsstand und in eine schlüssige Ordnung gebracht: 560 Seiten mit 202 Schwarz-Weiß- und 322 Farbabbildungen umfasst der daraus resultierende monumentale Band. Die einzelnen Beiträge zeigen Stift Rein, seine Geschichte und seine Kunst von der ersten Besiedelung mit Mönchen bis in die Gegenwart. Bemerkenswert ist die wirtschaftliche Bedeutung des Stiftes ebenso wie es die Menschen sind – Äbte, Mönche, Komponisten und Künstler, die in den Klostergebäuden und im Einflussbereich der Reiner Zisterzienser gearbeitet haben und uns durch ihre Werke bis heute sichtbar geblieben sind. 

 

Das Inhaltsverzeichnis gibt Ihnen einen ersten Überblick über die facettenreichen Kapitel des Buches:

Inhaltsverzeichnis
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