SUBLILIUM SCHAFFER Verlag für Geschichte, Kunst & Buchkultur
SUBLILIUM SCHAFFERVerlag für Geschichte, Kunst & Buchkultur

Herzlich Willkommen!

 

Ich freue mich, Sie auf den Seiten von Sublilium Schaffer begrüßen zu dürfen. Sublilium ist ein Wissenschaftsverlag,

der im Bereich kunst- und kulturhistorischer Themen publiziert.

 

Ganz bewusst arbeite ich mit dem Medium des gedruckten Buches für ein sinnvolles Buch- und Leseerlebnis in einer Qualität, wie ich sie selbst schätze: Und das ist das  Mindeste, was ich Ihnen bieten möchte.  

 

Es erwarten Sie hier Bücher zu interessanten Themen und es würde mich sehr freuen, wenn die eine oder andere Ausgabe den Weg in Ihre Bibliothek findet.

 

Mit herzlichen Grüßen 

Ihr Mag. Christopher Schaffer

 

BUCHPRÄSENTATION & NEUERSCHEINUNG

BIBLIOGRAPHIE

 

Monika Lafer:

 

Arthur Kurtz 

(1860 – 1917)

und

Augustin Kurtz-Gallenstein (1856–1916) 

Zwei Künstler in Spannungsfeld 

zwischen Tradition und Aufbruch

 

19 x 27 cm, 288 Seiten  

Fadenheftung mit Pappeinband

43 Schwarz-Weiß- und 480 Farb-Abbildungen 

 

Gebundener Ladenpreis:  € 40,–

(zzgl. Porto & Verpackung)  

 

Ab 15. Dezember ist das neue Buch von Monika Lafer im Buchhandel und beim Verlag erhältlich.

Präsentation am 15. 12. 2022 um 19.00 Uhr im Forum Kloster Gleisdorf 

BUCHPRÄSENTATION IN STIFT VORAU

Propst Mag. Bernhard Mayrhofer CanReg und Mag. Christopher Schaffer präsentierten das neu er-schienene Buch "Die Festenburg und die Kirchen der Vorauer Stiftspfarren" im Barocksaal des Stiftes Vorau. 

NEUERSCHEINUNG

BIBLIOGRAPHIE

 

Bernhard Mayrhofer:

 

Die Festenburg

und die Kirchen

der Vorauer Stiftspfarren

 

 

19 x 27 cm, 352 Seiten  

Fadenheftung mit Pappeinband

79 Schwarz-Weiß-, 113 Farb-Abbildungen und

14 Baualterspläne. Übersichtskarte auf beiden Vorsätzen.

 

Gebundener Ladenpreis:  € 50,– (zzgl. Porto & Verpackung)  

 

 

Bernhard Mayrhofers Buch beschäftigt sich auf mehreren Ebenen mit der Baugeschichte der Festenburg
und der 13 Kirchen, die zum Augustiner Chorherrenstift Vorau gehören:
Basis ist die umfassende Recherchearbeit in Archiven und Bibliotheken. Die quellenkundlichen Erkenntnisse zur Baugeschichte ergänzt der Autor mit Begehungen der Kirchen und der Festenburg. Insbesondere Dachböden, in deren Bereich Reste historischer Fassaden zu sehen sind, ermöglichen Ein-blicke in die Geschichte der Gebäude.
Bemerkenswert sind schließlich die frühen Fotografien der Kirchen sowohl von außen als auch Innenaufnahmen. Die ältesten Bilder wurden in der letzten Dekade des 19. Jahrhunderts aufgenommen:
Es sind teilweise unbekannte Dokumente, die in diesem Buch erstmals veröffentlicht werden.

BIBLIOGRAPHIE

 

Joseph Anton Amonte

Der Barock-Designer von Stift Rein

 

21 x 27 cm, 128 Seiten  

Fadenheftung mit Pappeinband

3 Schwarz-Weiß- und 84 Farb-Abbildungen

 

Gebundener Ladenpreis:  € 30,– (zzgl. Porto & Verpackung)  

 

     

 

 

Günter Theuerkauf veröffentlicht mit seinem Buch die erste Monografie des aus dem Trentino stam-menden Künstlers Joseph Anton Amonte. 

Sie beginnt mit der zusammengefassten Geschichte von Stift Rein und des Zisterzienserordens, bevor der Autor auf die Barockisierung des Klosterkomplexes eingeht. Hier wird Joseph Amonte, einer der prägenden Künstler dieser historischen Um- und Neugestaltung Reins vorgestellt. Der Biografie folgen Vorstellung und Beschreibung des Großteils von Amontes Reiner Arbeiten: Ölgemälde, mehrere Seiten- altäre der Stiftskirche und die Fresken des  Huldigunssaales und des Schauraums der Klosterbibliothek. 

 

Des Buch ist auch ein Kunstführer durch Stift Rein: Den Ort, für und an dem Joseph Amonte gearbeitet hat. Es sind fast zwanzig Jahre – von 1734 bis 1753 – in denen Joseph Amonte seine gesamte Schaffenskraft den Zisterziensern widmet. Die religiösen und kunsthistorischen Verbindungen in Amontes Werk sind damals wie heute sichtbar. 

Diese Publikation ergänzt nicht nur den kunsthistorischen Literaturkanon über Stift Rein: Sie schießt eine wesentliche Lücke in der Kunstgeschichte des Landes Steiermark.

BUCHPRÄSENTATION

Im Grazer Landeszeughaus – der weltweit größten historischen Waffenkammer – wurde am 2. Juni die kommentierte Ausgabe der Zweikampfhandschrift Albrecht Dürers vorgestellt. Im vierten Stock des Zeughauses, in dem die Veranstaltung statt fand, sind passenderweise die Blankwaffen wie Schwerter, Säbel und Zweihänder untergebracht: Einen besseren Ort für die Präsentation einer Zweikampfhandschrift gibt es wohl sicherlich nicht.

Im einzigartigen Ambiente des Landeszeughauses begrüßt Verleger Mag. Christopher Schaffer die Gäste.

Dr. Rainer Welle sprach über einige der vielen Fragen der Erforschung von Albrecht Dürers Zweikampfhandschrift.

BIBLIOGRAFIE

 

WORTUNGEN 

SEKUNDENSTRICHE

 

73 Gedichte von Karl Heinz Schwarzmann

 

28 Federzeichnungen in schwarzer Tusche 

von Friederike Jeanne Nestler-Rebeau

 

 

Mit einem Essay von Walter Titz

 

 

24,5 x 29,7 cm, 132 Seiten  

Fadenbindung mit sichtbarer Heftung  

Einband: Buchbinderpappe  

 

Gebundener Ladenpreis: € 50,–  

(zzgl. Porto & Verpackung)

Mit diesem außergewöhnlichen Buch erscheint erstmals ein Werk der Gegenwartskunst und    -literatur bei Sublilium. Die Entscheidung für diese Ausgabe liegt in der besonderen Ausstrahlung der Zeichnungen und der Freude an den Gedichten, die jeden sich dieser Kunst offen Nähernden einnimmt und festhält. 

 

Die Lyrik des Kunsthistorikers Karl Heinz Schwarzmann findet ihre Identität im synästhetischen Kontext mit allen anderen Kunstrichtungen (Musik, Malerei, Architektur...). So stehen auch die Gedichte in einem assoziativen Verhältnis zu Jeanne Nestler-Rebeaus phantasmagorischen Zeichnungen. Annäherung, aber auch Distanzen ergeben – reflexiv – intuitive Verbindungsmechanismen. 

BIBLIOGRAFIE

 

Monika Lafer:

 

CAMILLO KURTZ

(1896–1973)

 

Ein Künstler der steirischen Moderne:

vielbegabt, wenig beachtet, weitgereist

 

19 x 27 cm, 136 Seiten mit

91 Farb- und 10 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Registerauszügen, Plänen und einer Illustration der Autorin.

 

Fester Einband mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 28,–

(zzgl. € 4,50 für Porto und Verpackung

 

 

Camillo Kurtz war – im oststeirischen Gleisdorf zuhause – zeit seines Lebens der gegenständlichen Malerei und Zeichnung treu geblieben, hatte sich aber in seinen erhaltenen schriftlichen Aufzeichnungen sehr mit den philosophischen Zugängen und Diskursen zur Kunst auseinandergesetzt. Dass er als Künstler der Moderne bisher wenig beachtet wurde, weist deutlich auf die selbst im Rückblick polarisierte Sicht der Kunstbetrachtung hin, die sich fast ausschließlich für jene Formen der Moderne interessiert, die sich durchgesetzt haben.

 

Da die Rezeption eines Künstlers, wie Monika Lafer deutlich macht, stark von gesellschaftlichen Moden, Präsen-tationsmöglichkeiten und – vor allem – einer unvoreingenommenen Kunstvermittlung abhängt, ist es ihr besonders zu danken, dass sie mit ihrer Arbeit ein helles Schlaglicht auf eine Künstlerpersönlichkeit ihrer Gleisdorfer Heimat richtet und damit einen wertvollen Beitrag zu dieser Kunst- und Kulturvermittlung leistet.

(UD Dr. Hannes Galter Vorstandsvorsitzender des Bildungsnetzwerkes Steiermark)

NEU BEI SUBLILIUM: KORREKTORAT & LEKTORAT

Das Korrigieren und Lektorieren der Bücher, die bei Sublilium erscheinen, gehört zu unserem Arbeits-alltag: In letzter Zeit gibt es immer wieder Anfragen, ob wir uns auch mit Texten auseinandersetzen, die nicht als Verlagswerke publiziert werden: Also haben wir uns entschlossen, Korrektorat und Lektorat als separate Leistungen anzubieten. Klicken Sie einfach auf den Button, um zu erfahren, was wir für Sie tun können!

Rezension in "Carinthia 2018"

 

Elisabeth Brenner, Das romanische Rein. Kirche und Klausurkomplex des 12. Jahrhunderts im Kontext mittelalterlicher Zisterzienserarchitektur. Dissertation, Kumberg (Sublilium Schaffer. Verlag für historische Buchkultur) 2016, 228 Seiten, reich illustriert.

 

Das 1129 vom steirischen Markgrafen Leopold gegründete Zisterzienserkloster Rein bei Graz war das 38. Kloster des damals vor allem durch die Persönlichkeit Bernhards von Clairvaux (um 1090–1153) in einem ungeheuren Aufschwung befindlichen, streng zentralistisch organisierten Ordens und gehörte zur Filiationsreihe von Morimond. Es gilt heute weltweit als das älteste noch bestehende Zisterzienserkloster. Wiewohl die Reiner Klosterbauten seit dem 17. Jahrhundert schrittweise umgebaut wurden und vor allem die Stiftskirche zwischen 1738 bis 1747 völlig neu erstanden ist, hat man schon längere Zeit unter dem heutigen Erscheinungsbild mittelalterliche Baureste vermutet. Über die Stiftskirche gab es ob des Alters der Gründung immer wieder Spekulationen hinsichtlich einer „Gebetsscheune“, wie man die ersten Bauten hinsichtlich ihrer Einfachheit in der Forschung auch abwertend bezeichnete. Umfangreiche Renovierungsarbeiten im Stiftsbereich und ab 2010 auch in der Kirche, die von intensiven Bauforschungen begleitet

wurden, machten größere Bereiche älteren Mauerwerks sichtbar. Es ist das Verdienst von Elisabeth Brenner, für ihre Dissertation am Institut für Kunstgeschichte der Universität Graz weitgespannte Überlegungen angestellt und Forschungen durchgeführt zu haben, die unser Wissen um diese frühe Klostergründung der Steiermark und den Zisterzienserorden überhaupt wesentlich bereichert haben.

Im Zuge der Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Stiftskirche nicht, wie lange vermutet, bloß eine einfache Pfeilerbasilika in Rechteckform war, sondern eine querschifflose Ostlösung in Form eines wegen der größeren Breite des Mittelschiffes leicht gestaffelten Dreiapsidenchores besaß, der allerdings außen rechteckig ummauert wurde. Dieser sogenannte „bayrische Typ“ findet sich seit dem frühen 11. Jahrhundert im Ostalpenraum häufig, etwa in der näheren Umgebung in Ossiach oder Seckau. Die Kirche des Mutterklosters Ebrach in Franken besaß zwar ebenfalls einen gestaffelten Dreiapsidenchor, doch schloss dieser an ein Querhaus mit einem östlichen Apsidenpaar an, sodass die Gesamtanlage gegen Osten fünf Rundapsiden aufwies. Das wiederum von Rein aus 1132/36 besiedelte Kloster Sittich/Stična in Krain übernahm im Wesentlichen die Ebracher Lösung.

Offenbar hatte man in Rein um 1130 schon mit dem massiven Mauerbau der Kirche begonnen, als es in Burgund noch nicht den Normtyp gab, der von Clairvaux (Bau II) ausgehend weite Verbreitung fand, ja zum Normtyp der Zisterzienser im 12. Jahrhundert schlechthin wurde. Er ist vor allem in Fontenay zur Gänze und – für uns interessant – in Viktring bei Klagenfurt wenigstens zum Teil erhalten geblieben. In den späten dreißiger Jahren des 12. Jahrhunderts setzte sich dieser Typ endgültig durch und bewirkte etwa in der damals in Bau befindlichen Kirche von Morimond 1138/39 eine Planänderung, die wiederum auf Heiligenkreuz im Wienerwald Auswirkungen gehabt haben dürfte. In Rein war der Bau zu diesem Zeitpunkt offenbar schon so weit gediehen – die Weihe der Kirche erfolgte 1140! –, dass man sich mit der äußeren Ummantelung behalf, die Apsiden innen aber beließ.

Die Autorin beschäftigt sich eingangs intensiv mit den Zielsetzungen und Grundprinzipien des Zisterzienserordens wie etwa Regeltreue (puritas regulae), Einheitlichkeit (uniformitas), Einfachheit (simplicitas) sowie Authentizität der verwendeten Schriften. Man wollte sich auf das Notwendige (necessitas) beschränken und auf alles Überflüssige (superfluitas) verzichten; diese Grundsätze wurden in allen Bereichen des klösterlichen Lebens von den Messgesängen bis zur Kirchenausstattung zunächst streng eingehalten. Auch der in der Literatur im Laufe der vergangenen Jahrzehnte kontrovers beurteilten Frage, ob nun Ordensleute oder angestellte Handwerker die Planung der Kirchen und Klosterbauten durchführten, geht sie nach und tendiert zu Letzterem. Im Zuge ihrer Studien kann sie nachweisen, dass das in der Fachliteratur ständig aufgezeigte idealtypische Schema der Klosterräume um den Kreuzgang (Kapitelsaal, Auditorium, Skriptorium, Novizensaal im Osttrakt, Dormitorium, Refektorium und Küche im Süden sowie Cellarium und der Konversentrakt im Westen) in Rein nicht nur in der Abfolge der Räume, sondern auch in den Proportionen streng eingehalten wurde. Ähnliches ist wohl auch in Viktring zu vermuten. Dass die Zisterzienser die anfängliche Strenge seit dem Spätmittelalter nicht mehr durchhielten und im Barock vor allem in Bayern, Schwaben und Österreich ihre Bauten besonders üppig ausstatten ließen, dafür ist Rein selbst übrigens ein gutes Beispiel. Die Arbeit von Brenner ist nicht nur streng methodisch aufgebaut und gründlich recherchiert, sondern der vorliegende Band ist auch überaus reich mit Bildern, vor allem aber Planzeichnungen ausgestattet, die die Vorstellung der doch großteils heute nur mehr virtuell rekonstruierten Räumlichkeiten wesentlich erleichtern. So ist die vorliegende Arbeit ein wesentlicher Baustein zum Verständnis der Bautätigkeit der frühen Zisterzienser wie auch des Klosterbaues im Ostalpenraum am Beginn der Hochromanik.

 

Klagenfurt am Wörthersee             Wilhelm Deuer

 

 

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