SUBLILIUM SCHAFFER Verlag für Geschichte, Kunst & Buchkultur
SUBLILIUM SCHAFFERVerlag für Geschichte, Kunst & Buchkultur

BÜCHER

BIBLIOGRAFIE

Dagmar Probst :

Die älteren Metopen von Foce del Sele

 

Ikonographische, stilistische und typologische Überlegungen zum

archaischen Bilderschmuck

 

19 x 27 cm cm, 292 Seiten mit 95 Farb-

und 44 Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 30,–

(zzgl. € 4,– für Porto und Verpackung)

Die älteren Metopen von Foce del Sele stellen seit ihrer Auffindung in der ersten Hälfte des 20. Jahr-hunderts die Forschung vor immer neue Fragen, die bislang  Anlass für einige Hypothesen waren. Diese betreffen sowohl den ursprünglichen Anbringungsort, die inhaltliche Deutung, die Zuweisung in ein Friesprogramm und ihre stilistische Einordnung. Das Heiligtum der Hera in Foce del Sele, welches circa 8,5 Kilometer nördlich von Paestum entfernt an der Mündung des Flusses Sele liegt, wurde im April 1934 von P. Zancani Montuoro und U. Zanotti Bianco entdeckt. Im Rahmen der Grabungen fand man 38 archaische Metopen und Metopenfragmente, die in jener Zeit entstanden sind, in welcher Paestum eine griechische Kolonie war. Die Metopen weisen allgemeine Charakteristika auf, die sie unabhängig von ihren Meistern mit individueller künstlerischer Handschrift gemeinsam auszeichnen. Die inhaltliche Deutung mancher Metopen von Foce del Sele ist fraglich und diese Unsicherheit resultiert einerseits daraus, dass die Komposition einen allgemeinen, in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendbaren Bildtypus zeigt, andererseits konnten bis dato einige gezeigte Szenen weder durch literarische Quellen noch durch Vergleich mit anderen Kunstwerken eindeutig verifiziert werden. Die Darstellungen mit szenischem Charakter, die dem Herakleszyklus, dem trojanischen Kreis und der Gruppe von Einzelmythen zugeordnet werden können, sind unterschiedlich gewichtet. Manche Handlungen werden auf einem Metopenfeld präsentiert, bei anderen lassen verbindende Gesten vermuten, dass die Geschichte durch zwei oder mehrere Bildfelder erzählt wird. Motivische und kompositorische Vergleiche fehlen unter den nicht sehr zahlreichen Metopen der früh- und hocharchaischen Zeit weitgehend. Es erscheint der richtige Ansatz, die Parallelen zu den Metopen von Foce del Sele in der Kleinkunst zu suchen, vor allem in Vasenbildern und Schildbändern, deren kompositorische Grundgegebenheiten mit den Metopen gut korrespondieren. Die Reliefplatten zeigen keine erkennbare Abhängigkeit von der Bildhauertradition einer bestimmten griechischen Kunstlandschaft und spiegeln eher den Stil kleinformatiger Vorlagen wider, welche eine zeitliche Einordnung in das dritte Viertel des 6. Jahrhunderts vor Christus vermuten lassen.

 

Das Publikationsprojekt, das auf der am Institut für Archäologie der Karl-Franzens-Universität Graz verfassten Diplomarbeit basiert, soll erstmals einen Überblick über die Genese der unterschiedlichen Forschungsansätze bis hin zu den in den letzten Jahren neuen Erkenntnissen durch Nachgrabungen über den Komplex des Heraions von Foce del Sele bieten. Den Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit den 38 archaischen Metopen aus Cilento-Sandstein, die trotz vieler Interpretationsversuche für die heutige archäologische Forschung noch immer ein ungelöstes Problem darstellen. Sie sollen im Rahmen der Publikation erstmalig in ihrer Gesamtheit aufgearbeitet, hinsichtlich ihrer Ikonographie analysiert und hinsichtlich ihres Stils untersucht sowie Vergleiche zu Werken aus der Kleinkunst aufgezeigt werden.

BIBLIOGRAFIE

 

ERZHERZOG JOHANN

BILDER EINES INNOVATIVEN GEISTES

 

Katalog zur Gedächtnisausstellung anlässlich seines 160. Todestages im Burgnuseun Archaeo Norico Deutschlandsberg 2019

 

14,8 x 21 cm cm, 120 Seiten mit

89 Farb-Abbildungen

Broschur mit Klebebindung

 

Gebundener Ladenpreis: € 12,–

(zzgl. € 4,– für Porto und Verpackung)

 
 

Das „Kernstück“ der Ausstellung bildet die von artandtrade Peter Znidaric aus Privatbesitz angekaufte und zur Verfügung gestellte Sammlung von rund 70 Grafiken mit Darstellungen des Erzherzog Johann und seines Umfelds. Die Ausstellung konzentriert sich nur auf die Persönlichkeit Johann von Österreich und skizziert diese anhand des noch nie zuvor gezeigten Grafikkonvolutes und ergänzender Leihgaben wie Plastiken, Medaillen und Glas mit Portraitdarstellungen Johanns. Seine Vielseitigkeit und Verbundenheit zum „einfachen“ Volk spiegelt sich speziell in der Portraitikonographie wieder und demnach eignen sich die Grafiken hervorragend, dem Publikum diesen außerordentlichen Repräsentanten des Herrscherhauses nahe zu bringen und Johanns von Innovationsgeist geprägtes Leben in Bildern aufzuzeigen. Die Exponate lassen sich vier Schwerpunkten zuordnen, die gleichzeitig die übergeordneten Sektionen der Ausstellung bilden. Demnach visualisieren sie die stark durch Volksnähe und Naturverbundenheit geprägte Persönlichkeit Johanns, sein Wirken in der Steiermark, seine Familie sowie sein Amt als Reichsverweser.                                                                               (MMag. Dagmar Probst, Kuratorin)

BIBLIOGRAFIE

 

Elisabeth Brenner (Hrsg.) :

Stift Rein

Geschichte – Kultur – Glaube

Sammelband der

Segmente – Schriften des Reiner Kreises 

 

19 x 27 cm cm, 560 Seiten mit 322 Farb-

und 202 Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

 

Gebundener Ladenpreis: € 49,–

(zzgl. € 4,– für Porto und Verpackung)

 

Dieser bilderreiche Sammelband bietet einen einmalig vielseitigen Blick auf das Zisterzienserstift Rein bei Graz und ist das »Destillat«der Zeitschriftenreihe »Segmente«, die zwischen 1993 und 2014 vom »Reiner Kreis«initiiert und herausgegeben wurde. Die Autoren – Fachleute, Experten aus vielen Forschungsbereichen, Mönche und Freunde des Stiftes – haben interessante und kenntnisreiche Texte veröffentlicht.

Die Herausgeberin des Sammelbandes hat 72 Beiträge der Reihe ausgewählt, auf aktuellen Forschungsstand und in eine schlüssige Ordnung gebracht: 560 Seiten mit 202 Schwarz-Weiß- und 322 Farbabbildungen umfasst der daraus resultierende monumentale Band. Die einzelnen Beiträge zeigen Stift Rein, seine Geschichte und seine Kunst von der ersten Besiedelung mit Mönchen bis in die Gegenwart. Bemerkenswert ist die wirtschaftliche Bedeutung des Stiftes ebenso wie es die Menschen sind – Äbte, Mönche, Komponisten und Künstler, die in den Klostergebäuden und im Einflussbereich der Reiner Zisterzienser gearbeitet haben und uns durch ihre Werke bis heute sichtbar geblieben sind.

BIBLIOGRAFIE

 

Horst Schweigert:

Studien zur

Kunstgeschichte Steiermarks

 

Ausgewählte Schriften zur Kunst des Mittelalters bis zur Kunst der Gegenwart

 

19 x 27 cm, 432 Seiten mit 269 Farb-

und Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis : € 59,–

(zzgl. € 4,– für Porto & Verpackung)

Vom Dachstein bis zum Rebenland, von Roseggers Waldheimat bis zur ehemaligen Residenzstadt Graz spiegelt sich die „Kunstlandschaft“ Steiermark in diesem Buch wider. Der Kunsthistoriker Univ.-Prof. Horst Schweigert verweist in dieser vorliegenden Anthologie auf die Vielfalt des Kunstschaffens in der Steiermark vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

 

Die ausgewählten Schriften befassen sich mit gotischer Skulptur und Bauplastik, mit dem Fragenkomplex zur „St. Lambrechter Votivtafel“, mit den baulichen Aktivitäten der habsburgischen Landesfürsten und des Adels, mit der Rezeption parlerischer Stileinflüsse sowie mit den ikonographischen Motiven „Schönes Vesperbild“, „Himmlisches Jerusalem“, „Heiliger Wandel“ und „Trinubiumslegende“ und bespricht das ikonologische Programm des „Landschadenbundbechers“. 

Weiters wird das Schaffen der Barockbildhauer Hans Ludwig Ackermann, Marx Schokotnigg, Johann Jakob Schoy und Philipp Jakob Straub behandelt, Peter Roseggers Verhältnis zur bildenden Kunst erörtert und auf das künstlerische Werk der zeitgenössischen Bildhauer Alexander Silveri und Erwin Huber Bezug genommen.

 

Die vorliegenden zwanzig Schriften mit insgesamt 432 Seiten und 230 Schwarzweiß- und Farbabbildungen stellen mit ihren über den lokalen Raum reichenden Forschungsergebnissen einen aktuellen Beitrag nicht nur zur Kunstgeschichte der Steiermark dar.

BIBLIOGRAFIE

 

Elisabeth Brenner:

Herbarium in Stein

Die Pflanzenwelt

der Grazer Leechkirche

 

14,8 x 21 cm, 144 Seiten mit 80 Farb-

und 8 Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

 

 

Hardcover mit Fadenheftung

€ 19,– zzgl. Porto und Verpackung ( € 4,–)

Die zwölf Säulenkapitelle der frühgotischen Grazer Leechkirche mit den dreidimensionalen Darstellungen von Pflanzenblüten, -blättern und Früchten bilden ein einzigartiges Herbarium in Stein: Sie sind das älteste Denkmal ihrer Art in Österreich, geschaffen im ausgehenden 13. Jahrhundert.

 

Elisabeth Brenner hat sich auf die Suche nach den botanischen »Vorbildern« der Kapitelle begeben. Sie erläutert die Bedeutung dieser Pflanzen in der christlichen Heilslehre des Hochmittelalters  –  und deren Wirkungen in der damaligen Heilkunde. Eingeleitet wird das Buch mit einer kurzen Geschichte der Leechkirche, ihrer bauplastischen Ausstattung und der kunsthistorischen Entwicklung der Blattkapitelle. Als Teil des innenarchitektonischen Gesamtbildes steht der »steinerne Garten« in enger Verbindung mit den in der Kirche dargestellten Heiligen und fügt sich als Teil des Ganzen sinnvoll in die räumliche Konzeption ein.

 

Dieses Buch bietet mit seinen Bildern einen einmaligen und direkten Blick auf die Säulenkapitelle: In der Kirche selbst befinden sie sich in einer Höhe von etwa neun Metern und sind in ihren Details nur schwer zu erkennen. Ebenso können die Schlusssteine mit ihren wunderbaren Darstellungen von Christus, Maria und zwei weiblichen Heiligen ganz aus der Nähe betrachtet werden.

 

Das »Herbarium in Stein« sei allen empfohlen, die sich kunsthistorisch mit der Leechkirche und Gotik in der Steiermark beschäftigen.

BIBLIOGRAFIE

 

Elisabeth Brenner:

Das Romanische Rein

Kirche und Klosterkomplex des 12. Jahrhunderts im Kontext mittelalterlicher Zisterzienserarchitektur 

 

19 x 27 cm, 240 Seiten mit 16 Plänen,

69 Farbabbildungen

und 14 Rekonstruktionsdarstellungen.

 

 

Hardcover mit Fadenheftung

€ 29,– zzgl. Porto und Verpackung (€ 4,–)

Wie ist die Rekonstruktion des ursprünglichen Aussehens eines beinahe 900 Jahre alten Gebäudekomplexes möglich?

 

Die umfassende Sanierung und Restaurierung der Basilika im Zisterzienserstift Rein bot der Kunsthistorikerin Elisabeth Brenner die einmalige Gelegenheit, die historisch gewachsene Bausubstanz der romanischen Anlage untersuchen zu können.

1129 gegründet wurde das Ursprungskloster immer wieder umgebaut und erweitert, die romanische Kirche im 18. Jahrhundert teilweise abgebrochen – sie ist seither in ihrer ursprünglichen Form für immer verloren: Es gibt keine Quellen, die uns von den Bautätigkeiten der ersten Reiner Mönche berichten – aber im Mauerwerk hinter Altarblättern und unter Putzschichten werden Spuren ehemaliger Torbögen und Fenster sichtbar – Fundamentreste, im Lauf der Jahrhunderte von Gras überdeckt, sprechen als Zeugen längst nicht mehr bestehender Gebäudeteile.

Diese bauhistorischen Funde werden in Verbindung mit Bauforschung und Denkmalpflege vor sozialhistorischem und ordensgeschichtlichem Hintergrund wissenschaftlich interpretiert – und so entsteht immer deutlicher das Bild des romanischen Klosters vor unseren Augen.

Elisabeth Brenner,

Kunsthistorikerin. Studium der Mathematik und Anglistik an der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Unterrichtstätigkeit an Höheren Schulen. Staatlich geprüfte Trainerin für Tanzsport. Doktoratsstudium der Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz abgeschlossen mit einer Dissertation über Stift Rein des 12. Jhs. Engagement im Denkmalschutz mit Schwerpunkt Architektur und Bauforschung. Ehrenamtliche kunstwissenschaftliche Tätigkeit für Stift Rein. Publikationen und Vorträge zur Kunst des Mittelalters und der frühen Neuzeit.

BIBLIOGRAFIE

 

Wolfgang Sixl-Fuchs, Gudrit Sixl:

Restaurierung schriftlichen Kulturgutes.

10 Jahre Buchpatenschaft in Stift Rein

 

19 x 27 cm, 168 Seiten

390 Farbabbildungen

 

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Ladenpreis: € 32,–

 zzgl. Porto&Verpackung (€ 4,–)

Seit mehr als 10 Jahren wird der Bibliotheks- und Archivbestand des weltältesten Zisterzienser-klosters Rein (nördlich der steirischen Landes-hauptstadt Graz) kontinuierlich restauriert. Bis zum 900-Jahr-Jubiläum des Stiftes im Jahr 2029 sollen die am meisten bedrohten Bücher und Archivalien für ihre Zukunft gerettet sein.

 

Die Restaurierungen von mehr als 100 historischen Dokumenten wurden Schritt für Schritt fotografisch dokumentiert  – über 15.000 Aufnahmen bildeten die Basis für dieses Buch, in dem Wolfgang Sixl-Fuchs und Gudrit Sixl die faszinierendsten Projekte zusammengestellt haben.

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