SUBLILIUM SCHAFFER Verlag für Geschichte, Kunst & Buchkultur
SUBLILIUM SCHAFFERVerlag für Geschichte, Kunst & Buchkultur

BÜCHER

Nicole Kaddoura

 

Elisabeth-Charlotte Martiny

(1929–2017)

Leben und Werk der kosmopolitischen Künstlerin aus der Holzhausen-Dynastie

 

24 x 28 cm, 314 Seiten  

Fadenheftung mit Pappeinband

795 Farb-Abbildungen 

 

Gebundener Ladenpreis:  € 60,–

(zzgl. Porto & Verpackung)  

Elisabeth-Charlotte Martiny (1929 – 2017) ist die jüngste von drei direkt aufeinander folgenden Künstlerinnen-Generationen einer Familie aus der Steiermark. Herbert Boeckl, Andy Warhol und Theodor W. Adorno sind nur drei von vielen bedeutenden Künstlern und Intellektuellen des 20. Jahr-hunderts, die Martiny in ihrer künstlerischen Entwicklung beeinflusst haben. 

Diese erste und umfassende Monografie Martinys ist die fesselnde Biografie einer multikulturell talen-tierten Frau. Eindrücke vieler außereuropäischer Kulturen prägen ihr Schaffen, in dem auch Katzen eine bedeutende Rolle spielen. 

Im Werkverzeichnis als zweitem Teil der Monografie wird das bisher bekannte und zugängliche Schaffen Martinys in 587 Farb- bzw. Schwarz-Weiss-Abbildungen präsentiert. 

Monika Lafer: Camillo Kurtz, Werkverzeichnis

Albrecht Dürer und seine Kunst des Zweikampfes

Der Textband

 

Rainer Welles „Albrecht Dürer und seine Kunst des Zweikampfes“ bietet weit mehr als einen bloßen Kommentar zu den Texten und Bildern der Handschrift aus Sicht des Spezialisten. Der Autor hat erstmals versucht, die komplexe Entstehungsgeschichte und das weitere Schicksal des Codex vom ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts umfassend zu rekonstruieren und dabei manche Rätsel der Forschung neu zu adressieren. Denn das „Ring- und Fechtbuch“ ist hinsichtlich seiner Entstehung keineswegs einheitlich, sondern ein Werk der Dürer-Zeit ebenso wie der Epoche der „Dürer-Renaissance“ um 1600. 

(Prof. Dr. Anja Grebe, aus dem Geleitwort zum Buch)

 

24,2 x 30,5 cm, 268 Seiten

8 Schwarz-Weiß- und 232 Farbabbildungen sowie 8 Grafiken zur Lagenbeschreibung und 15 Details zur Untersuchung der Schreiberhände.

Gedruckt auf seidenmattem Bilderdruckpapier. Fester Einband mit Fadenheftung

Der Bildband

 

Vierfarb-Reproduktion des Ring- und Fechtbuches in Originalgröße, gebunden in einen Umschlag mit der Wiedergabe des Ledereinbandes.

 

 

Neue Digital-Aufnahmen erlauben einen hochwertigen Druck der Handschrift in ihrem originalen Format.

 

 

24,2 x 30,5 cm, 216 Seiten mit durchgehender Foliierung, gedruckt auf seidenmattem Bilderdruckpapier.

Fester Einband mit Fadenheftung

 

 

Die Ausgabe besteht aus beiden Bänden, der Verkauf eines Einzelbandes ist nicht möglich.

Gebundener Ladenpreis für beide Bände: € 80,– (zzgl. € 6,– für Porto Inland & Verpackung)

SCHUBER ZUR DÜRER-AUSGABE

Im Schuber aus stabiler Buchbinderpappe mit rotem Leinenüberzug findet die zweibändige Ausgabe bestens geschützt und repräsentativ Platz in Ihrer Bibliothek: Er wird als individuelle Maßanfertigung in einer Handbuchbinderei angefertigt: Am besten gleich mit der Dürer-Ausgabe mitbestellen. (Der Schuber ist nicht Teil der Dürer-Ausgabe und muss separat bestellt werden.)

 

Maße: 25 x 32,5 x 5 cm. Preis: € 25,–

BIBLIOGRAFIE

 

Lucia Titze:

 

KLÖSTER IN JUDENBURG

 

 

Architekturgeschichte, 

Denkmalpflege und Archivalien

 

14,8 x 21 cm, 160 Seiten mit

68 Farb- und 8 Schwarz-Weiß-Abbildungen.

 

Fester Einband mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 25,–

(zzgl. € 5,00 für Porto und Verpackung)

 

Einige der historischen Bauwerke in Judenburg wurden schon vor mehr als 800 Jahren – im Mittelalter – als Klöster oder Kirchen erbaut: Hinweise auf ihre ursprüngliche Verwendung sind heute meist nicht mehr sichtbar, die Ge-bäude wurden um- oder ausgebaut und nach Bränden, Kriegen oder beginnendem Verfall wiederholt vor dem end-gültigen Niedergang bewahrt.

In ihrem Buch beleuchtet Lucia Titze die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Ordensgebäude der Jesuiten und Franziskaner, Augustiner und Klarissen auf dem Gebiet des heutigen Judenburg. Und sie zeigt, wie diese alten Bauwerke heute genutzt, erhalten und geschützt werden.

Vor allem aber vermittelt die Autorin in ihrem Buch ein Bewusstsein für kunstgeschichtlich bedeutende Gebäudestrukturen und präsentiert die großen und kleinen Zeugen ihres jahrhundertelangen Bestehens.

BIBLIOGRAFIE

 

IN STEIN GEBAUTER GLAUBE

Fürstbischof Johannes Zweger (1824–1893)

und die Herz-Jesu-Kirche in Graz

 

Herausgegeben von Dagmar Probst

und Friedrich Bouvier

 

 

14,8 x 21 cm cm, 160 Seiten mit

74 Farb- und 27 Schwarz-Weiß-Abbildungen

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 23,–

(zzgl. € 5,00 für Porto und Verpackung)

 

Mit dem Bau der Herz-Jesu-Kirche und deren Innenausstattung erreichte die sakrale Baukunst um die Wende zum 20. Jahrhundert in der Steiermark ihren Höhepunkt: Dem Bauherrn, Fürstbischof Johannes Baptist Zwerger (1824–1893), erwuchs »aus diesem Bau ein fortdauernder Ruhm« (Grazer Volksblatt, 7. Juni 1891).

2018, im Jahr des 125. Todestages von Fürstbischof Zwerger, konzipierten Studierende des Grazer Insti-tutes für Kunstgeschichte eine Ausstellung über den Initiator der Herz-Jesu-Kirche und ihre Bau-geschichte. Das Buch »In Stein gebauter Glaube« ist gleichsam der Katalog zu dieser Schau.

Das Buch zeigt neue Dokumente über die Herz-Jesu-Kirche und kunsthistorisch bisher nicht erforschte Kunstwerke, Pläne und Entwürfe. Am Beginn stehen Dr. Johannes Baptist Zwerger, seine ärmliche Herkunft und Bedeutung als Fürstbischof der Diözese Graz-Seckau. Als tiefer Verehrer des Herzens Jesu forcierte er, die Diözese dem Herzen Jesu und dem Herzen Mariae zu weihen: Die Herz-Jesu-Verehrung erlebte in der Steiermark eine bedeutende Aufwertung und bald keimte der Gedanke, einen monumentalen Kirchenbau als geistiges Zentrum der Herz-Jesu-Verehrung zu errichten.

Zeitungsartikel und Dokumente belegen eine von den heftigen Diskussionen geprägte Planungs- und Bauphase.

Schließlich werden die an Bau und Ausstattung beteiligten Künstler vorgestellt: Sie repräsentieren die steirische Kunstlandschaft am Ende des 19. Jahrhunderts und sind mit ihren Arbeiten am Gesamt-kunstwerk Herz-Jesu-Kirche von großer Bedeutung für die Forschung zur Grazer Gründerzeit.

Das Buch liefert einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem monumentalen Kirchenbau.

BIBLIOGRAFIE

Dagmar Probst :

Die älteren Metopen von Foce del Sele

 

Ikonographische, stilistische und typologische Überlegungen zum

archaischen Bilderschmuck

 

19 x 27 cm cm, 292 Seiten mit 95 Farb-

und 44 Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 30,–

(zzgl. € 5,00 für Porto und Verpackung)

Die älteren Metopen von Foce del Sele stellen seit ihrer Auffindung in der ersten Hälfte des 20. Jahr-hunderts die Forschung vor immer neue Fragen, die bislang  Anlass für einige Hypothesen waren. Diese betreffen sowohl den ursprünglichen Anbringungsort, die inhaltliche Deutung, die Zuweisung in ein Friesprogramm und ihre stilistische Einordnung. Das Heiligtum der Hera in Foce del Sele, welches circa 8,5 Kilometer nördlich von Paestum entfernt an der Mündung des Flusses Sele liegt, wurde im April 1934 von P. Zancani Montuoro und U. Zanotti Bianco entdeckt. Im Rahmen der Grabungen fand man 38 archaische Metopen und Metopenfragmente, die in jener Zeit entstanden sind, in welcher Paestum eine griechische Kolonie war. Die Metopen weisen allgemeine Charakteristika auf, die sie unabhängig von ihren Meistern mit individueller künstlerischer Handschrift gemeinsam auszeichnen. Die inhaltliche Deutung mancher Metopen von Foce del Sele ist fraglich und diese Unsicherheit resultiert einerseits daraus, dass die Komposition einen allgemeinen, in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendbaren Bildtypus zeigt, andererseits konnten bis dato einige gezeigte Szenen weder durch literarische Quellen noch durch Vergleich mit anderen Kunstwerken eindeutig verifiziert werden. Die Darstellungen mit szenischem Charakter, die dem Herakleszyklus, dem trojanischen Kreis und der Gruppe von Einzelmythen zugeordnet werden können, sind unterschiedlich gewichtet. Manche Handlungen werden auf einem Metopenfeld präsentiert, bei anderen lassen verbindende Gesten vermuten, dass die Geschichte durch zwei oder mehrere Bildfelder erzählt wird. Motivische und kompositorische Vergleiche fehlen unter den nicht sehr zahlreichen Metopen der früh- und hocharchaischen Zeit weitgehend. Es erscheint der richtige Ansatz, die Parallelen zu den Metopen von Foce del Sele in der Kleinkunst zu suchen, vor allem in Vasenbildern und Schildbändern, deren kompositorische Grundgegebenheiten mit den Metopen gut korrespondieren. Die Reliefplatten zeigen keine erkennbare Abhängigkeit von der Bildhauertradition einer bestimmten griechischen Kunstlandschaft und spiegeln eher den Stil kleinformatiger Vorlagen wider, welche eine zeitliche Einordnung in das dritte Viertel des 6. Jahrhunderts vor Christus vermuten lassen.

 

Das Publikationsprojekt, das auf der am Institut für Archäologie der Karl-Franzens-Universität Graz verfassten Diplomarbeit basiert, soll erstmals einen Überblick über die Genese der unterschiedlichen Forschungsansätze bis hin zu den in den letzten Jahren neuen Erkenntnissen durch Nachgrabungen über den Komplex des Heraions von Foce del Sele bieten. Den Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit den 38 archaischen Metopen aus Cilento-Sandstein, die trotz vieler Interpretationsversuche für die heutige archäologische Forschung noch immer ein ungelöstes Problem darstellen. Sie sollen im Rahmen der Publikation erstmalig in ihrer Gesamtheit aufgearbeitet, hinsichtlich ihrer Ikonographie analysiert und hinsichtlich ihres Stils untersucht sowie Vergleiche zu Werken aus der Kleinkunst aufgezeigt werden.

BIBLIOGRAFIE

 

ERZHERZOG JOHANN

BILDER EINES INNOVATIVEN GEISTES

 

Katalog zur Gedächtnisausstellung anlässlich seines 160. Todestages im Burgmuseum Archaeo Norico Deutschlandsberg 2019

 

14,8 x 21 cm cm, 120 Seiten mit

89 Farb-Abbildungen

Broschur mit Klebebindung

 

Gebundener Ladenpreis: € 12,–

(zzgl. € 2,00 für Porto und Verpackung)

 
 

Das „Kernstück“ der Ausstellung bildet die von artandtrade Peter Znidaric aus Privatbesitz angekaufte und zur Verfügung gestellte Sammlung von rund 70 Grafiken mit Darstellungen des Erzherzog Johann und seines Umfelds. Die Ausstellung konzentriert sich nur auf die Persönlichkeit Johann von Österreich und skizziert diese anhand des noch nie zuvor gezeigten Grafikkonvolutes und ergänzender Leihgaben wie Plastiken, Medaillen und Glas mit Portraitdarstellungen Johanns. Seine Vielseitigkeit und Verbundenheit zum „einfachen“ Volk spiegelt sich speziell in der Portraitikonographie wieder und demnach eignen sich die Grafiken hervorragend, dem Publikum diesen außerordentlichen Repräsentanten des Herrscherhauses nahe zu bringen und Johanns von Innovationsgeist geprägtes Leben in Bildern aufzuzeigen. Die Exponate lassen sich vier Schwerpunkten zuordnen, die gleichzeitig die übergeordneten Sektionen der Ausstellung bilden. Demnach visualisieren sie die stark durch Volksnähe und Naturverbundenheit geprägte Persönlichkeit Johanns, sein Wirken in der Steiermark, seine Familie sowie sein Amt als Reichsverweser.

(MMag. Dagmar Probst, Kuratorin)

BIBLIOGRAFIE

 

Elisabeth Brenner (Hrsg.) :

Stift Rein

Geschichte – Kultur – Glaube

Sammelband der

Segmente – Schriften des Reiner Kreises 

 

19 x 27 cm cm, 560 Seiten mit 322 Farb-

und 202 Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

 

Gebundener Ladenpreis: € 49,–

(zzgl. € 6,– für Porto und Verpackung)

 

Dieser bilderreiche Sammelband bietet einen einmalig vielseitigen Blick auf das Zisterzienserstift Rein bei Graz und ist das »Destillat«der Zeitschriftenreihe »Segmente«, die zwischen 1993 und 2014 vom »Reiner Kreis«initiiert und herausgegeben wurde. Die Autoren – Fachleute, Experten aus vielen Forschungsbereichen, Mönche und Freunde des Stiftes – haben interessante und kenntnisreiche Texte veröffentlicht.

Die Herausgeberin des Sammelbandes hat 72 Beiträge der Reihe ausgewählt, auf aktuellen Forschungsstand und in eine schlüssige Ordnung gebracht: 560 Seiten mit 202 Schwarz-Weiß- und 322 Farbabbildungen umfasst der daraus resultierende monumentale Band. Die einzelnen Beiträge zeigen Stift Rein, seine Geschichte und seine Kunst von der ersten Besiedelung mit Mönchen bis in die Gegenwart. Bemerkenswert ist die wirtschaftliche Bedeutung des Stiftes ebenso wie es die Menschen sind – Äbte, Mönche, Komponisten und Künstler, die in den Klostergebäuden und im Einflussbereich der Reiner Zisterzienser gearbeitet haben und uns durch ihre Werke bis heute sichtbar geblieben sind.

BIBLIOGRAFIE

 

Horst Schweigert:

Studien zur

Kunstgeschichte Steiermarks

 

Ausgewählte Schriften zur Kunst des Mittelalters bis zur Kunst der Gegenwart

 

19 x 27 cm, 432 Seiten mit 269 Farb-

und Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis : € 59,–

(zzgl. € 6,– für Porto & Verpackung)

Vom Dachstein bis zum Rebenland, von Roseggers Waldheimat bis zur ehemaligen Residenzstadt Graz spiegelt sich die „Kunstlandschaft“ Steiermark in diesem Buch wider. Der Kunsthistoriker Univ.-Prof. Horst Schweigert verweist in dieser vorliegenden Anthologie auf die Vielfalt des Kunstschaffens in der Steiermark vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

 

Die ausgewählten Schriften befassen sich mit gotischer Skulptur und Bauplastik, mit dem Fragenkomplex zur „St. Lambrechter Votivtafel“, mit den baulichen Aktivitäten der habsburgischen Landesfürsten und des Adels, mit der Rezeption parlerischer Stileinflüsse sowie mit den ikonographischen Motiven „Schönes Vesperbild“, „Himmlisches Jerusalem“, „Heiliger Wandel“ und „Trinubiumslegende“ und bespricht das ikonologische Programm des „Landschadenbundbechers“. 

Weiters wird das Schaffen der Barockbildhauer Hans Ludwig Ackermann, Marx Schokotnigg, Johann Jakob Schoy und Philipp Jakob Straub behandelt, Peter Roseggers Verhältnis zur bildenden Kunst erörtert und auf das künstlerische Werk der zeitgenössischen Bildhauer Alexander Silveri und Erwin Huber Bezug genommen.

 

Die vorliegenden zwanzig Schriften mit insgesamt 432 Seiten und 230 Schwarzweiß- und Farbabbildungen stellen mit ihren über den lokalen Raum reichenden Forschungsergebnissen einen aktuellen Beitrag nicht nur zur Kunstgeschichte der Steiermark dar.

BIBLIOGRAFIE

 

Elisabeth Brenner:

Herbarium in Stein

Die Pflanzenwelt

der Grazer Leechkirche

 

14,8 x 21 cm, 144 Seiten mit 80 Farb-

und 8 Schwarz-Weiß-Abbildungen

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 19,–

(zzgl. € 4,00 für Porto und Verpackung)

Die zwölf Säulenkapitelle der frühgotischen Grazer Leechkirche mit den dreidimensionalen Darstellungen von Pflanzenblüten, -blättern und Früchten bilden ein einzigartiges Herbarium in Stein: Sie sind das älteste Denkmal ihrer Art in Österreich, geschaffen im ausgehenden 13. Jahrhundert.

 

Elisabeth Brenner hat sich auf die Suche nach den botanischen »Vorbildern« der Kapitelle begeben. Sie erläutert die Bedeutung dieser Pflanzen in der christlichen Heilslehre des Hochmittelalters  –  und deren Wirkungen in der damaligen Heilkunde. Eingeleitet wird das Buch mit einer kurzen Geschichte der Leechkirche, ihrer bauplastischen Ausstattung und der kunsthistorischen Entwicklung der Blattkapitelle. Als Teil des innenarchitektonischen Gesamtbildes steht der »steinerne Garten« in enger Verbindung mit den in der Kirche dargestellten Heiligen und fügt sich als Teil des Ganzen sinnvoll in die räumliche Konzeption ein.

 

Dieses Buch bietet mit seinen Bildern einen einmaligen und direkten Blick auf die Säulenkapitelle: In der Kirche selbst befinden sie sich in einer Höhe von etwa neun Metern und sind in ihren Details nur schwer zu erkennen. Ebenso können die Schlusssteine mit ihren wunderbaren Darstellungen von Christus, Maria und zwei weiblichen Heiligen ganz aus der Nähe betrachtet werden.

 

Das »Herbarium in Stein« sei allen empfohlen, die sich kunsthistorisch mit der Leechkirche und Gotik in der Steiermark beschäftigen.

BIBLIOGRAFIE

 

Elisabeth Brenner:

Das Romanische Rein

Kirche und Klosterkomplex des 12. Jahrhunderts im Kontext mittelalterlicher Zisterzienserarchitektur 

 

19 x 27 cm, 240 Seiten mit 16 Plänen,

69 Farbabbildungen

und 14 Rekonstruktionsdarstellungen.

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 29,–

(zzgl.  5,00 für Porto und Verpackung)

Wie ist die Rekonstruktion des ursprünglichen Aussehens eines beinahe 900 Jahre alten Gebäudekomplexes möglich?

 

Die umfassende Sanierung und Restaurierung der Basilika im Zisterzienserstift Rein bot der Kunsthistorikerin Elisabeth Brenner die einmalige Gelegenheit, die historisch gewachsene Bausubstanz der romanischen Anlage untersuchen zu können.

1129 gegründet wurde das Ursprungskloster immer wieder umgebaut und erweitert, die romanische Kirche im 18. Jahrhundert teilweise abgebrochen – sie ist seither in ihrer ursprünglichen Form für immer verloren: Es gibt keine Quellen, die uns von den Bautätigkeiten der ersten Reiner Mönche berichten – aber im Mauerwerk hinter Altarblättern und unter Putzschichten werden Spuren ehemaliger Torbögen und Fenster sichtbar – Fundamentreste, im Lauf der Jahrhunderte von Gras überdeckt, sprechen als Zeugen längst nicht mehr bestehender Gebäudeteile.

Diese bauhistorischen Funde werden in Verbindung mit Bauforschung und Denkmalpflege vor sozialhistorischem und ordensgeschichtlichem Hintergrund wissenschaftlich interpretiert – und so entsteht immer deutlicher das Bild des romanischen Klosters vor unseren Augen.

Elisabeth Brenner,

Kunsthistorikerin. Studium der Mathematik und Anglistik an der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Unterrichtstätigkeit an Höheren Schulen. Staatlich geprüfte Trainerin für Tanzsport. Doktoratsstudium der Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz abgeschlossen mit einer Dissertation über Stift Rein des 12. Jhs. Engagement im Denkmalschutz mit Schwerpunkt Architektur und Bauforschung. Ehrenamtliche kunstwissenschaftliche Tätigkeit für Stift Rein. Publikationen und Vorträge zur Kunst des Mittelalters und der frühen Neuzeit.

BIBLIOGRAFIE

 

Wolfgang Sixl-Fuchs, Gudrit Sixl:

Restaurierung schriftlichen Kulturgutes.

10 Jahre Buchpatenschaft in Stift Rein

 

19 x 27 cm, 168 Seiten

390 Farbabbildungen

 

 

Hardcover mit Fadenheftung

 

Gebundener Ladenpreis: € 32,–

 (zzgl. € 5,00 Porto&Verpackung)

Seit mehr als 10 Jahren wird der Bibliotheks- und Archivbestand des weltältesten Zisterzienser-klosters Rein (nördlich der steirischen Landes-hauptstadt Graz) kontinuierlich restauriert. Bis zum 900-Jahr-Jubiläum des Stiftes im Jahr 2029 sollen die am meisten bedrohten Bücher und Archivalien für ihre Zukunft gerettet sein.

 

Die Restaurierungen von mehr als 100 historischen Dokumenten wurden Schritt für Schritt fotografisch dokumentiert  – über 15.000 Aufnahmen bildeten die Basis für dieses Buch, in dem Wolfgang Sixl-Fuchs und Gudrit Sixl die faszinierendsten Projekte zusammengestellt haben.

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